Hessische Landtagspräsidentin besucht Deutsche Kinderhospiz Dienste in Frankfurt

Astrid Wallmann, Präsidentin des Hessischen Landtags, im Gespräch mit Stephan Engels, dem Projektbeauftragten für das erste stationäre Kinderhospiz der Deutschen Kinderhospiz Dienste, das in Frankfurt entstehen soll.
© Foto: Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V. / Stephanie Kreuzer

Am Tag der Kinderhospizarbeit, der sich immer am 10. Februar jährt,

versuchen die Deutschen Kinderhospiz Dienste Aufmerksamkeit zu schaffen: Aufmerksamkeit zum einen für die betroffenen Familien und die herausfordernde Situation und auch auf die gesellschaftliche Isolation, in der sich viele befinden – zum anderen für die vielen Angebote in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit. Viele dieser Angebote an den mittlerweile sechs Standorten in Bochum, Dortmund, Frankfurt, Hachenburg im Westerwald, Regensburg und Schwerin werden, vor allem in der Begleitung der Familien, von Ehrenamtlichen getragen.

Doch Aufmerksamkeit zu erzielen, gelingt auch anders – wie der Tag der Kinderhospizarbeit am Standort in Frankfurt gezeigt hat. Dort besuchte am 10. Februar 2025 die Präsidentin des Hessischen Landtags, Astrid Wallmann, den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste.

Astrid Wallmann verschaffte sich am 10. Februar 2025 ein umfassendes Bild über die Arbeit mit den betroffenen Familien: „Dieser ganzheitliche Blick auf die gesamte Familie ist besonders wertvoll. Neben den erkrankten Kindern und ihren Eltern werden auch Geschwisterkinder nicht vergessen“, würdigte die Parlamentspräsidentin auch den Einsatz der hauptsächlich ehrenamtlichen Kräfte für die vielfach geforderten Familien: „Ich bin unglaublich dankbar für alle, die sich ehrenamtlich im Hospizdienst Frankfurt und andernorts in Hessen für die erkrankten Kinder und ihre Familien engagieren. Dies ist bisweilen sicherlich keine einfache Aufgabe, aber ungemein wichtig für die Betroffenen.“

Zum Tag der Kinderhospizarbeit leuchteten an allen Standorten, an denen die Deutschen Kinderhospiz Dienste mittlerweile mit einem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst vertreten sind, viele namhafte Gebäude grün. Verbunden mit der Farbe der Hoffnung ist auch die politische Forderung der Deutschen Kinderhospiz Dienste, die

ein schnelles Eingreifen der Politik im Bereich der ambulanten Kinderhospizdienste fordern. „Die Unterstützung durch die Bundesregierung ist dringend erforderlich!“, appelliert Vorstand Thorsten Haase. „In Deutschland haben betroffene Familien einen gesetzlichen Anspruch auf die von der WHO empfohlene Hilfe. Leider kann die bestehende Hilfestruktur diesen gesetzlichen Anspruch in Deutschland nicht erfüllen.“

Team im Westerwald jetzt mobil!

Die Gegend rund um Hachenburg im Westerwald ist ein sehr ländliches Gebiet. Dort sind die drei Koordinatorinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Westerwald, Doro Meurer, Saskia Leischmidt und Jessica Lehnen, auch über längere Strecken unterwegs, um die Familien mit schwerstkranken Kindern zu Hause aufzusuchen. Jetzt endlich haben sie dafür einen eigenen Dienstwagen, dank der Firma Werit und ihrer beiden Geschäftsführer Kerstin Dorn und Ekkehard Schneider. Sie schenkten dem Dienst vor Kurzem ein neues Dienstfahrzeug, um die Mobilität der Koordinatorinnen im Westerwald zu verbessern, damit sie betroffene Familien in deren herausforderndem Leben noch besser unterstützen können. „Wir freuen uns, dort unterstützen zu können, wo geholfen wird“, erläuterte Kerstin Dorn bei der Übergabe des Autos vor Ort. Die Firma Werit mit mehr als 600 Mitarbeitenden in ganz Europa ist ein renommierter Hersteller von hochwertigen Verpackungslösungen für verschiedene Branchen und einem umfassenden Produktsortiment in der Haustechnik. Doro Meurer und ihr Team waren sehr dankbar und freuten sich: „Es tut unendlich gut, ein solch bürgerschaftliches Engagement zu sehen und zu fühlen.“

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Kerstin Dorn (links) und Ekkehard Schneider (2. von rechts), die beiden Geschäftsführer der Firma Werit, übergaben Doro Meurer (2. von links) und Jessica Lehnen (rechts), Koordinatorinnen der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Hachenburg, und Bärenbotschafter Hope das neue Dienstfahrzeug ©Foto: Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V. / Ilka Thiele-Günther

Deshalb bitten wir Sie: Zeigen auch Sie sich solidarisch mit den betroffenen Familien, zeigen auch Sie bürgerschaftliches Engagement und helfen Sie uns mit einer Spende, den Familien zu helfen und sie umfangreich begleiten zu können!